Dr. BARBARA LAIMBÖCK

Ärztin, Psychotherapeutin

Leistungssteigerung beim Sport

Hypnose gehört zu den effizientesten Methoden der Entspannung. Aber sie dient nicht nur dazu, uns ruhig zu machen und zu entspannen, sondern erreicht auch das Gegenteil: Wachheit und schnelle Reaktionsbereitschaft. Sie schafft also einerseits die Fähigkeit, Abstand zu gewinnen – andererseits ganz präsent sein. Dabei handelt es sich um eine Umstellung des Organismus in einen Zustand, in dem mehr unwillkürliche Reaktionen möglich werden. Diese sind immer dann sinnvoll, wenn es nicht gelingt, einen Handlungsablauf durch willentliche Kontrolle und Anstrengung zu verbessern. Ein vertrautes Beispiel hierfür ist das Einschlafen. Einschlafen geschieht unwillkürlich. Die Absicht, es zu beschleunigen, verhindert es. Bei sportlichen Bewegungsabläufen verhält es sich für die letzten 20% der Höchstleistung ähnlich. Am Leistungsmaximum führt die Absicht, noch mehr zu wollen, häufig zu Verkrampfung und damit zu Leistungsminderung. (Revenstorf, Zeyer: Hypnose lernen). Und hier unterstützt die Hypnosetherapie, das volle Potential unseres Könnens zu nutzen.

Meine therapeutischen Erfahrungen mit Hypnose haben sich bewährt bei folgenden Sportarten: Langstreckenlauf, Berglauf, Triathlon, Schwimmen, Turmspringen, Langlauf, Hürdenlauf, Tennis, Sportschießen, Hochsprung. Aber wahrscheinlich ist Hypnose auch für viele andere Sportarten eine wertvolle Unterstützung.