Dr. BARBARA LAIMBÖCK

Ärztin, Psychotherapeutin

Ängste

Angsterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Problemen.
Die wichtigsten Formen sind

Unbehandelte und unangemessen starke Ängste beeinträchtigen uns massiv in unseren Lebensmöglichkeiten. Außerdem haben sie die Tendenz, sich auszubreiten und werden schließlich zur "Angst vor der Angst".
Alle Formen von Angsterkrankungen lassen sich psychotherapeutisch mit imaginativen Therapien (KIP oder Hypnose) sehr gut behandeln, denn diese Angst selbst findet ja auch in der Vorstellung statt. In unserer Welt der Phantasie stellen wir Räume und Bereiche der Sicherheit her. Diese stehen dann allmählich auch in belastenden Situationen zur Verfügung.

  1. Generalisierte Angsterkrankung: hier ist die Angst länger anhaltend, oft besteht ein chronisches Unbehagen und Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung. Die Sorgen führen zum Vermeiden und dadurch schränkt sich der Radius von Aktivitäten und Mobilität mehr und mehr ein.
  2. Panikattacken: kommen meist aus heiterem Himmel und gehen mit heftigen körperlichen Symptomen einher wie Atemnot und Erstickungsgefühl, Herzklopfen, Enge im Brustkorb, Schweißausbruch, Schwindel, Übelkeit, Zittern, Angst vor Kontrollverlust, Todesangst.
  3. Soziale Phobie: ist charakterisiert durch extreme Schüchternheit und Angst, beobachtet und bewertet zu werden. Am schlimmsten ist die soziale Phobie bei jungen Erwachsenen ausgeprägt. Sie lässt sich sehr gut mit Hypnotherapie behandeln.
  4. Spezifische Phobie: Hierzu zählen Angst vor Tieren (Hunde, Spinnen,...), vor Spritzen und (Zahn-)Ärzten, vor dem Fliegen und vor großer Höhe. Frauen sind häufiger betroffen. Auch diese Ängste sind mit Hilfe der Hypnose sehr gut in den Griff zu bekommen.